Informationen zur Lage Corona-Virus in der Gemeinde Schemmerhofen

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Schließung des Bürgermeisteramtes und der Ortsverwaltungen

Angesichts der aktuellen Entwicklungen im Zuge der Verbreitung des sog. „Coronavirus“ (Covid-19) und den damit verbundenen Empfehlungen des Gesundheitsamtes, müssen auch wir handeln. Wir halten uns damit an die Empfehlungen und Anordnungen des Landratsamtes.
 
Zur Reduzierung des persönlichen Kundenkontakts werden das Bürgermeisteramt und die Ortsverwaltungen ab sofort bis einschließlich Sonntag, 19.04.2020 für den Publikumsverkehr geschlossen. Der Zutritt ist ab diesem Zeitpunkt nur noch den Mitarbeiter/innen und Mitarbeitern der Gemeinde- und Ortsverwaltung und anderen berechtigten Personen (z. B. Gemeinderäte) möglich.
 
Die Dienststellen sind weiterhin per Telefon und E-Mail erreichbar und werden, soweit möglich, die dringenden und nicht aufschiebbaren Dienstleistungen über diese Wege erbringen. Der Fokus liegt dabei auf Dienstleistungen, die durch einen gesetzlichen Leistungsanspruch begründet sind.
 
Persönliche Termine finden nur noch nach vorheriger Terminvereinbarung statt. Bei der Terminvereinbarung erfolgt der Hinweis, dass der Behördengang nicht möglich ist für Rückkehrer aus Risikogebieten innerhalb der 14-Tage-Frist sowie für Personen, die Erkältungs- oder weitere Krankheitssymptome aufweisen.
Im Falle der Wahrnehmung von persönlichen Terminen ist die Einhaltung des Sicherheitsabstandes zwingend notwendig. Die Termine sind möglichst kurz zu halten. Erkennbar kranke Kunden werden nicht bedient.
 
Je nachdem, wie sich die Situation weiterentwickelt, werden wir Nachfolgeregelungen treffen, über die wir Sie dann selbstverständlich zu gegebener Zeit informieren.
Wir sind sowohl telefonisch wie auch per Email zu den gewohnten Arbeitszeiten für Sie erreichbar. Sollten Sie Fragen oder Anliegen haben, können Sie gerne auf uns zukommen.
 
Wir hoffen und wünschen Ihnen, dass Sie alle gesund bleiben und wir gemeinsam diese neue Art der Herausforderung gut bewältigen.
 
Mario Glaser
Bürgermeister


Allgemeinverfügung des Landratsamtes und Rechtsverordnung des Landes

Gesperrt!!
Das Landratsamt hat am 16. März 2020 durch

Allgemeinverfügung (Allgemeinverfügung Landkreis Biberach (97,7 KB))

sämtliche öffentlichen und nichtöffentlichen Veranstaltungen und Versammlungen in geschlossenen Räumen und unter freiem Himmel untersagt.
Aus diesem Grund werden alle Hallen, Veranstaltungsräume und Vereinsräume der Gemeinde Schemmerhofen ab sofort bis auf Weiteres gesperrt.


Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2

Schließung der Schulen und Kindertageseinrichtungen

Die Landesregierung hat in einer Pressekonferenz die Schließung aller Schulen und Kindertageseinrichtungen ab Dienstag, 17. März 2020 bis –nach den Osterferien- am 19. April 2020 angeordnet. Das heißt, am Montag ist sowohl Schulbetrieb, als auch die Kindertageseinrichtungen geöffnet. Auf den diesbezüglichen Erlass des Kultusministeriums wird verwiesen. An den Schulen und den Kindertageseinrichtungen wird für den auf Seite 2 unten beschriebenen Personenkreis eine Notfallbetreuung eingerichtet. Bitte geben Sie am Montag in Ihrer Einrichtung diesen Bedarf unter Angabe des Berufes und der Arbeitsstelle der Erziehungsberechtigten sowie dem Wochentag an.

Schreiben Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg vom 13.03.2020 (195,1 KB)


Bürgerinformation - Hotline

Seit 06.03.2020 ist von Seiten des Landkreises eine Hotline der Kreisverwaltung geschaltet worden: unter 07351/52-7070 steht das Kreisgesundheitsamt Bürgerinnen und Bürgern an sieben Tagen in der Woche für allgemeine Informationen zum Corona-Virus zur Verfügung.
Zudem können ergänzend unter der Rufnummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes 116 117, der Hotline des Landesgesundheitsamtes 0711/904-39555 sowie des Infotelefons der gesetzlichen Krankenkassen 0800 84 84 111 Informationen und Hilfe erfragt werden.


Grundversorgung Schemmerhofen

Corona Virus - Sicherstellung der Grundversorgung
 
Für die in Quarantäne befindlichen Personen und Risikogruppen (u.a. Kranke und ältere Personen), die das Haus nicht verlassen dürfen/sollen und über keine anderweitige Versorgungsmöglichkeit über Bekannte und Verwandte verfügen, wird von der Gemeinde eine Grundversorgung sichergestellt.
In Kooperation mit dem Lebensmittelgeschäft Keck wird für Einwohner der Gemeinde Schemmerhofen folgende Dienstleistung angeboten:

Grundnahrungsmittel und dringende Artikel des täglichen Bedarfs können
Telefonisch unter 0160 90940206
(vormittags von 8.00 bis 11.00 Uhr) oder
per Email an notversorgung-schemmerhofen@t-online.de
bestellt werden.

Die Artikel sind möglichst genau anzugeben, sollte ein Artikel derzeit nicht lieferbar sein, wird er ohne weitere Rückfrage durch einen in Qualität und Preis vergleichbaren Artikel ersetzt. Gekühlte Ware und Tiefkühlware kann nicht geliefert werden.  
Bei der Bestellung ist die vollständige Besteller-/Rechnungsanschrift und Lieferadresse anzugeben.
Die Auslieferung erfolgt für Bestellungen bis 11.00 Uhr am gleichen Nachmittag/Abend.
 
Bürgermeisteramt

Bestellschein (214,2 KB)


Wirtschaftsministerium - Ladenschließungen

Änderung Empfehlung für Testverfahren - Robert-Koch-Institut

RKI ändert Empfehlungen für Testverfahren
 
Über das Sozialministerium Baden-Württemberg wurde das Gesundheitsamt informiert, dass das Robert-Koch-Institut (RKI) seine Empfehlungen für die Diagnostik und das Testverfahren auf das Coronavirus angepasst hat. Hintergrund dafür ist, dass mittlerweile von grundsätzlichen Übertragungsrisiken innerhalb Deutschlands auszugehen ist und der Fokus nicht mehr auf die Rückkehr aus einem Risikogebiet gelegt wird. Hinzu kommen die endlichen Testkapazitäten in den einzelnen Laboren. „Nach den neusten Empfehlungen des RKI sollen Personen getestet werden, die eine Symptomatik wie beispielsweise Fieber, Verdacht auf eine Lungenentzündung oder Halsschmerzen aufweisen und bei denen der behandelnde Arzt an eine Erkrankung an Covid-19 denkt, weil sich die Symptomatik anderweitig nicht erklären lässt oder weil ein Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall bis maximal 14 Tage vor Erkrankungsbeginn stattgefunden hat“, sagt Dr. Monika Spannenkrebs, Leiterin des Kreisgesundheitsamtes.
 
Unabhängig davon werden auch Risikopatienten wie zum Beispiel ältere Patienten, vorerkrankte Menschen oder Personen, die in der Pflege, in einer Arztpraxis oder in einem Krankenhaus arbeiten, getestet, wenn es im Einzelfall zum Ausschluss einer Infektion mit dem Coronavirus wichtig ist.
 
„Allen Personen, die leichte grippale Symptome aufweisen, empfehlen wir, zuhause zu bleiben und sozialen Kontakte auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Außerdem sollen auch die Personen im Umfeld informiert werden. Auch ihnen wird angeraten, ihre sozialen Kontakte deutlich zu reduzieren.“ Sollte sich der Krankheitsverlauf verschlimmern, dann rät Dr. Spannenkrebs sich telefonisch mit dem Hausarzt oder dem hausärztlichen Notdienst unter der Telefonnummer 116117 in Verbindung zu setzen. Hausärzte, die nicht selber testen können, melden konkrete Verdachtsfälle beim Gesundheitsamt. Die Betroffenen erhalten dann von dort einen Termin für einen Abstrich.
 
Die neusten Entwicklungen und die Änderungen im Testverfahren hat Landrat Dr. Heiko Schmid mit allen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern in einer Telefonkonferenz am Montag besprochen. „Eine Telefonkonferenz mit über 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist eine echte Herausforderung. Die Rückmeldungen waren sehr positiv. Wir haben uns darauf verständigt, bei Bedarf und auch in regelmäßigen Abständen wieder in Telefonkonferenzen auszutauschen, die nächste steht bereits heute in einer Woche an“, so Landrat Dr. Heiko Schmid“,
 
Im Hinblick auf die noch ausstehenden rund 270 Testergebnisse teilt er mit, das betroffene Labor habe mittlerweile mitgeteilt, dass die Proben noch zu verwenden seien. „Diese Klarheit durch das Labor hätte ich mir am Sonntag gewünscht. Wir hätten uns damit viel Ärger und verunsicherte Menschen erspart. Trotzdem haben wir bei 20 Personen vorsichtshalber eine Nachtestung vorgenommen. Auch das ist eine Empfehlung des Labors.“


Sonstige Dokumente

Hygiene-Flyer (4,115 MB)

Bestellschein Grundversorung