Kinder sollen das Haus mit Leben füllen

So bereiten die Erzieherinnen die neue Kita in Schemmerhofen für die Eröffnung vor

Die Wände stehen, die meisten Räume sind eingerichtet, nur die Kinder fehlen noch: Am 9. September öffnet der neue Kindergarten in der Schemmerhofer Lindenstraße. Hinter den Kulissen laufen die letzten Vorbereitungen.
Noch bevor die Kita in der Lindenstraße ihre Türen öffnet, zieht sie bereits die ersten Kinder in ihren Bann. So auch einen kleinen Jungen, der die vergangenen Wochen jeden Morgen mit seinem Opa zur Kita spaziert ist. Er interessierte sich aber vor allem für die Bagger, Lkws und Lieferwägen, die vor der Kita halten: „Kommt wieder ein großes Auto?“, fragte er dann, erzählt Kindergartenleiterin Evelyn Horsch. Und täglich konnte sie ihn mit einem „Ja“ beglücken. Denn zurzeit herrscht Hochbetrieb am neuen Kindergarten.
Bereit für die Zeit mit Kindern
Die Außenanlagen sind zwar noch nicht fertig, im Haus aber warten Spielsachen, helle Räume und das 13-köpfige Erzieherteam auf die ersten Kinder. Leiterin Evelyn Horsch arbeitet bereits seit April im Schemmerhofer Rathaus mit. Zuvor war sie sechs Jahre lang in einem kleineren Kindergarten in Langenau. Da sie in Ehingen wohnt, ist ihre neue Arbeitsstelle nun deutlich näher. Vor allem aber brauche sie immer wieder „frischen Wind“, erzählt sie. Die ersten Monate in Schemmerhofen war sie mit Büroarbeit und Einstellungsgesprächen beschäftigt. „Das war schon eine lange Zeit im Büro.“ Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde sei einwandfrei, aber Zeit mit den Kindern zu verbringen, habe ihr dennoch gefehlt. Jetzt könne sie es kaum erwarten, bis es losgeht. „Kinder machen den Tag doch erst zu etwas Besonderen“, erzählt sie mit einem Strahlen in den Augen.
Die Nachfrage nach den Kita-Plätzen ist jedenfalls groß. „Den Bedarf haben wir definitiv gespürt“, sagt auch Katharina Ruf, die stellvertretende Leiterin. Sie war bereits in mehreren Einrichtungen der Gemeinde tätig. Viele Eltern hätten ihre Kinder gerne vom ersten Tag an in der neuen Kita untergebracht, erzählt sie. Katharina Ruf und Evelyn Horsch aber haben ein Konzept ausgearbeitet, um den Ansturm in geordnete Bahnen zu lenken. In der Krippe zum Beispiel beginnen am ersten Tag nur je zwei Kinder in den beiden Gruppen. Das sei wichtig, um für die Kinder eine individuelle Betreuung zu ermöglichen. Erst in den kommenden Wochen füllen sich dann schrittweise die Gruppen. Insgesamt bietet der Kindergarten im U3-Bereich Platz für bis zu 20 Kinder, im Ü3-Bereich für bis zu 45 Kinder, wobei je nach Belegung auch noch mehr Kinder aufgenommen werden könnten. Die Einrichtung steht bereits, die meisten Möbel sind geliefert, die ersten Regale eingeräumt. Kahl aber sind die Wände. Horsch möchte noch einige Pflanzen aufstellen, aber Bilder für die Wand hat sie keine bestellt. „Ich hätte natürlich ein paar teure Kunstdrucke kaufen können“, sagt sie lachend. Aber das würde nicht zu ihrem Kindergarten passen. „Die Kinder werden das Haus schon mit Farben und Kreativität füllen“, ist sie sich sicher.
Um die Kreativität der Kinder anzuregen, biete der Neubau gute Bedingungen. So gibt es nicht nur die Gruppen- und Ruheräume, sondern auch einen Musikraum, eine Werkbank und einen Bewegungsraum. Die Kinder sollen nicht nur Zeit in ihren Stammgruppen verbringen, sondern im Laufe des Nachmittags sich auch mit anderen Kindern austauschen. Offen für alle Altersklassen ist auch der Garten- und Spielbereich im Erdgeschoss. Bis die Arbeiten dort im kommenden Jahr abgeschlossen sind, will Leiterin Horsch die nahen Spielplätze und ein Waldstück nutzen. Für die Krippenkinder steht ein Spielbalkon bereit.
Monteure in Hausschuhen
Horsch erzählt, dass sie anfangs kurz daran gezweifelt habe, dass der Neubau wirklich rechtzeitig fertig werde. Inzwischen weiche die „innere Unruhe aber einer Zufriedenheit“. Sie und ihre Kollegen fühlten sich wirklich willkommen. Angefangen bei den verständnisvollen Eltern bis zu den hilfsbereiten und höflichen Handwerkern. Die Möbelmonteure sind Katharina Ruf besonders in Erinnerung geblieben. „Die hatten sogar ihre eigenen Hausschuhe dabei.“
Der Tag der offenen Tür in der Kita Lindenstraße findet bereits am Sonntag, 1. September, statt. Für interessierte Besucher öffnet die Einrichtung von 13.30 bis 17 Uhr ihre Türen. Zuvor findet ein Programm für geladene Gäste statt.
(Quelle: Schwäbische Zeitung)

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