Einsatzkräfte erhalten Sonderfahrberechtigung

Mitarbeiter des DRK Schemmerhofen absolvieren Ausbildung zum Führen von schweren Einsatzfahrzeugen

Sechs Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Schemmerhofen haben eine Ausbildung zum Führen von Einsatzfahrzeugen bis 7,5 Tonnen zulässiger Gesamtmasse mit Anhängerausbildung absolviert. Einsätze der Feuerwehr, der Rettungsdienste und sonstigen Katastrophenschutzeinheiten erfordern oft einen Einsatz mit größeren Fahrzeugen mit einer zulässigen Gesamtmasse von 7,5 Tonnen. Seit der Einführung der neuen Führerscheinregel - Führerscheinbesitzer der Klasse B dürfen nur noch Fahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse von 3,5 Tonnen fahren - kam es bei Rettungsdiensten und Hilfsorganisationen zu erheblichen Problemen beim Führen von Einsatzfahrzeugen.
Sonderfahrberechtigung
Um den Rettungsdiensten und Katastrophenschutzeinheiten die organisatorische und praktische Umsetzung ihrer Arbeit zu vereinfachen, beschloss der Bundestag eine Sonderfahrberechtigung, eine Erweiterung des Klasse-B-Führerscheins, einzuführen: Neben der bisherigen „kleinen“ Fahrberechtigung für Einsatzfahrzeuge bis zu einer zulässigen Gesamtmasse von 4,75 Tonnen wurde also eine „große“ Fahrberechtigung für Einsatzfahrzeuge bis zu 7,5 Tonnen (inklusive Anhänger) geschaffen.
Im Normalfall wäre die Führung nur mit dem Klasse-C1-Führerschein möglich gewesen. Die Sonderfahrberechtigungen gelten jedoch nur für das Führen von Einsatzfahrzeugen zu Einsatz-, Übungs- und Ausbildungszwecken. Privatfahrten sind ausgeschlossen.
Erstmalig absolvierten sechs Einsatzkräfte des DRK Schemmerhofen im Kreisverband Biberach organisationsübergreifend mit einem Ausbilder der Feuerwehr die Sonderfahrberechtigung zum Führen von Einsatzfahrzeugen. Herbert Glutsch, Kommandant der Feuerwehr Äpfingen und Ausbilder für den BOS-Führerschein, führte die Ausbildung am Standort Schemmerhofen durch. Die theoretische und praktische Ausbildung umfasst jeweils zwei Stunden Theorie, zwei Stunden Anhängerausbildung und jeweils fünf Stunden Einzelfahrausbildung. Die praktische Ausbildung wurde mit einem Mannschaftstransportwagen (MTW) mit LKW-Zulassung sowie einem Geräteanhänger vorgenommen.
Vielseitige Fahrübungen
In der theoretischen Ausbildung vermittelte Herbert Glutsch die Abfahrtskontrolle sowie die rechtlichen und gesetzlichen Grundlagen zum Führen eines Einsatzfahrzeugs. Durch die praktischen Fahrstunden mit den Übungen zur Rückwärtsfahrt, Slalomfahrt, Durchfahrtshöhe und -breite und das Zielbremsen übten die Teilnehmer ihr Können. In den weiteren fünf Fahrstunden wurden die Überland- und Stadtfahrten absolviert. Alle sechs Teilnehmer des DRK Schemmerhofen absolvierten die Ausbildung unter der Aufsicht eines Prüfers des Landratsamts.
(Quelle: Schwäbische Zeitung)

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