Schemmerhofer ist deutscher Meister

Nico Pulvermüller betreibt die Kampfsportart Grappling seit zweieinhalb Jahren

Schemmerhofen/Neu-Ulm
Vorausdenken und dem Gegner immer einen Schritt voraus sein: Das macht die Kampfsportart Grappling aus. „Es ist wie Schach“, sagt Nico Pulvermüller aus Schemmerhofen. Der 19-Jährige betreibt die Sportart seit zweieinhalb Jahren. Und das erfolgreich - immerhin wurde er im Juli internationaler deutscher Meister.
Ein Raum mit blauen Matten in einer Kampfschule mitten im Industriegebiet in Neu-Ulm: Die Kampfschule „89 MMA“ ist wie das Wohnzimmer von Nico Pulvermüller. Mehrmals die Woche studiert er hier neue Grappling-Techniken ein, übt sich im Zweikampf mit anderen Sportlern. Zusätzlich trainiert Pulvermüller in einem Biberacher Fitnessstudio - insgesamt zehn- bis zwölfmal pro Woche. Auch seine Ernährung hat er umgestellt. „Ich ernähre mich strikt ketogen“, sagt Pulvermüller. Das bedeutet: Keine Kohlenhydrate. So will er seinen Fettstoffwechsel und seine Ausdauerleistung verbessern.
Kampfrichter verteilt Punkte
Zu der recht jungen Sportart Grappling kam der 19-Jährige über andere Kampfsportarten. Jahrelang machte er Judo, aber durch das relativ strenge Regelwerk fühlte er sich eingeschränkt. Über Brazilian Jiu Jitsu landete er dann beim Grappling. Dabei ist fast alles erlaubt - außer Schlagen. „Im Stand versucht man den Gegner zu greifen und ihn auf den Boden zu bringen“, sagt Pulvermüller. Dann geht es mit verschiedenen Halte- und Aufgabegriffen, die auch unter dem englischen Begriff Submission bekannt sind, weiter. Für jede Position verteilt der Kampfrichter Punkte, ähnlich wie beim Boxen. Derjenige, der am Ende eines Kampfs mehr Punkte hat, gewinnt. „Siegen kann man auch, wenn der Gegner aufgibt“, erklärt Pulvermüller.
„Mir gefällt, dass die Sportart sehr strukturiert ist“, so Pulvermüller, der hauptberuflich als Servicetechniker arbeitet. „Es ist kein primitives Aufeinanderschlagen. Im Gegenteil: Man muss mit System arbeiten.“ Jede Aktion des Gegners fordert eine entsprechende Reaktion - und das möglichst schnell.
Es scheint, als habe der 19-Jährige seinen Sport gefunden, denn es läuft gut für ihn. Im Mai stieg er in die Expert Class, in die höchste Leistungsklasse, im Grappling auf. Im Juli wurde Pulvermüller bei einem Wettkampf in Villingen-Schwenningen internationaler deutscher Meister im Grappling in der Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm. Das reicht ihm aber noch nicht: „Ich hoffe, irgendwann mein Geld mit Grappling verdienen zu können“, sagt er. „Und natürlich träume ich davon, mich mit den besten Sportlern aus der ganzen Welt messen zu können.“
RegioTV hat Nico Pulvermüller im Training besucht. Das Video dazu gibt es unter www.schwäbische.de/grappling
(Quelle: Schwäbische Zeitung)

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