Neu­er Re­kord­haus­halt

Schemmerhofen verabschiedet für 2019 seinen größten Haushalt in der Geschichte

Schemmerhofen - Schemmerhofen - Die Gemeinde Schemmerhofen hat für ihre Verhältnisse einen neuen Rekordhaushalt verabschiedet - mit Aufwendungen in Höhe von rund 23,7 Millionen Euro. Dem gegenüber stehen erwartete Erträge in Höhe von 22,1 Millionen Euro. Insgesamt plant die Gemeinde im schlimmsten Fall mit einer Kreditaufnahme von vier Millionen Euro, doch dazu wird es voraussichtlich nicht kommen.
Bürgermeister Mario Glaser führte zu Beginn der Diskussion den Räten noch einmal vor Augen, was für einen Haushalt sie an diesem Tag aufstellen würden: "Das ist ein Haushaltsplan mit einem Volumen so hoch, wie es in der Gemeinde noch nie gesehen wurde", sagte er und gab zu Bedenken, dass womöglich nicht alle Projekte und geplanten Ausgaben auch tatsächlich umgesetzt werden könnten. Dennoch: Das umfassende Planwerk mit den erwarteten Ausgaben und Einnahmen für das kommende Jahr steht. Die Hebesätze für die Grundsteuern bleiben dabei unverändert bei 320 v.H. für die Grundsteuer A, 310 für die Grundsteuer B und einem Satz von 340 v.H. für die Gewerbesteuer.
Auch wenn die Gemeinde nach jetzigen Berechnungen auf Kredite angewiesen wäre, erklärte Bürgermeister Glaser, habe er "keine Angst, wenn es um die Verschuldung" gehe. Schließlich seien auch in den vorherigen Haushaltsplänen Kredite eingeplant worden, aber am Ende habe sich die Gemeinde stets aus eigener Kraft finanzieren können. Wenn man zurzeit jedoch die Zinssätze sehe, sei manches beinahe "günstiger über Kredite zu finanzieren, als das nicht zu tun", sagte Glaser. Kredite mit Zinsen von 0,2 Prozent seien "schon fast wie ein Zuschuss".
Zahlreiche Projekte
Das Geld setzt die Gemeinde an verschiedenen Stellen ein (SZ berichtete), von dem Kindergartenbau in Schemmerhofen über den Breitbandausbau bis zum geplanten Hallenbau in Ingerkingen.
Für den Eigenbetrieb Wasserversorgung wird die Gemeinde zudem ab dem 1. Januar 2019 zwei Wassermeister mit 1,5 Stellen einstellen. Diese sollen nicht nur für den Eigenbetrieb, sondern auch für die Mühlbach- und die Jungholzgruppe tätig sein. "Wir professionalisieren uns in diesem Bereich", sagte Bürgermeister Glaser. Der Rat stimmte einmütig für den Haushaltsplan 2019.
(Quelle: Schwäbische Zeitung)

Energetische Sanierung - Straßenbeleuchtung

Zuwendung des Bundes für die Sanierung der Straßenbeleuchtung mittels LED-Technik 2017

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Zuwendung des Bundes für die Sanierung der Straßenbeleuchtung mittels LED-Technik 2018

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Zuwendung des Bundes für die Sanierung Innen- und Hallenbeleuchtung im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative

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Verordnung des Regierungspräsidiums Tübingen zur Festlegung der Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung (FFH-Verordnung – FFH-VO)

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