Neue Zufahrt und Ampel sollen kommen

Weg zur Mühlbachschule wird neu gestaltet - Verbesserungen auch für Fußgänger

Manche Eltern in Schemmerhofen schicken ihre Kinder jeden Morgen mit Sorge auf den Weg zur Schule: Die Gründe dafür sind die schmale Schulzufahrt und die viel befahrene Hauptstraße, die zwischen der Mühlbachschule und den Wohngebieten im südlichen Teil der Gemeinde liegt. Seit Jahren schon beschweren sich die Eltern bei der Gemeinde - jetzt ist eine Lösung in Sicht.
Nicht jeder Busfahrer ist der engen Brücke an der Zufahrt zur Mühlbachschule gewachsen. Das beweisen die verbogenen Geländerteile. "Hier hatten wir schon öfters Probleme", sagt Schemmerhofens Bauamtsleiter Markus Lerch. Mehrmals am Tag müssen Busfahrer hier mit viel Augenmaß um die enge Kurve in die Schulstraße einbiegen. Vor allem aber wollen Fußgänger täglich die Hauptstraße überqueren. Zugleich herrscht oft stetiger Verkehr, der hinter den engen Kurven heranrauscht. Eine gefährliche Gemengelage - die die Gemeinde nun entschärfen möchte.
Mit zwei Verbesserungen soll das gelingen: einer neuen Zufahrt und einer Bedarfsampel. Bereits im Dezember vergangenen Jahres hat die Gemeinde das bislang unbebaute Grundstück am Eck zwischen der Schulstraße und der Hauptstraße erworben. Dem Eigentümer, der dort eigentlich ein Wohnhaus bauen wollte, hat man eine Tauschfläche angeboten, erklärt Lerch. Statt einem Haus soll nun eine neue Zufahrt zur Schulstraße entstehen, zweispurig, etwa sechs Meter breit. Zum Vergleich: Die bisherige Zufahrt über die Brücke war lediglich 4,5 Meter breit.
Das Büro ES Tiefbau von Erwin Schmid ist mit der Planung für die neue Zufahrt beauftragt worden. Im Herbst sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Das hänge aber auch von den Preisen und der Auftragsvergabe ab, betont Bauamtsleiter Lerch. Die neue Abzweigung soll dann nicht nur die Zufahrt zur Schule erleichtern, sondern auch zum Feuerwehrgebäude.
Die bisherige Brücke, über die bislang auch der Bus fuhr, soll hingegen für den Verkehr komplett gesperrt werden und künftig den Fußgängern vorbehalten sein. "Uns war es wichtig, Fußgänger und Straßenverkehr zu trennen", sagt der Bauamtsleiter.
Die Gemeinde habe sich genau überlegt, welche Option die beste sei. "Früher oder später hätten wir die Brücke für den Verkehr sowieso sanieren lassen müssen." Eine neue Brücke zu bauen würde die Gemeinde deutlich teurer kommen als die nun geplante Zufahrt über das neue Grundstück.
An der neuen Straße sollen zudem einzelne Parkplätze geschaffen werden, ebenso wie auf einer kleinen Freifläche auf der gegenüberliegenden Seite der Hauptstraße. "Wo Flächen frei sind, versuchen wir Parkplätze zu schaffen", versichert Lerch.
Ampel bei Bedarf
Die Fußgänger sollen zudem künftig dank einer Bedarfsampel leichter über die Hauptstraße gelangen. "Wir rechnen zukünftig noch mit viel mehr Fußgängern als bisher", meint Lerch. Schließlich würde gerade erst auf der südlichen Seite des Mühlbachs mehrere Baugebiete neu erschlossen, vom Meisenweg und Rittenäcker bis zum Bohnenstock, wo auch junge Familien eine neue Heimat finden. "Da war es uns wichtig, den Schulweg so sicher wie möglich zu gestalten", erklärt Lerch.
Immer wieder hatten Fußgänger und Eltern in der Vergangenheit beklagt, dass der Übergang über die Hauptstraße zu gefährlich ist. "Wir würden sehr gerne etwas machen, dürfen aber oft nicht", hatte Bürgermeister Mario Glaser bereits in einer früheren Sitzung gesagt. Viele Optionen seien diskutiert worden. Für eine Mittelinsel habe der Platz nicht ausgereicht, für einen Zebrastreifen waren die Sichtwinkel zu kurz, grundsätzlich seien auch zu wenige Fußgänger an der Stelle gezählt worden - so die Meinung des Regierungspräsidiums. Doch die Gemeinde argumentierte, dass mit einem sicheren Fußgängerüberweg wohl auch die Zahl der Fußgänger steigen würde. Damit konnte Bürgermeister Mario Glaser am Ende wohl überzeugen. Das Landratsamt hat jedenfalls die "Anordnung in Aussicht gestellt". Bauamtsleiter Lerch sagt: "Wir gehen davon aus, dass wir die Ampel bekommen." Spätestens bis zum Sommer 2020 sei die Aufstellung realistisch.
Langfristig könnte auch zwischen der Mühlbachschule und dem Feuergebäude eine neue Wendeplatte entstehen. "Das wäre dann aber erst der dritte Schritt."
(Quelle: Schwäbische Zeitung)

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