Neu­es Bau­ge­biet in Aß­manns­hardt

Im "Burrenweg" sollen 25 Wohngrundstücke entstehen - Bebauung für 2020 geplant

Schemmerhofen - Schemmerhofen - Um die ungebrochen große Nachfrage nach Wohnraum zu bedienen, plant die Gemeinde Schemmerhofen mehrere neue Baugebiete. Im Fokus stehen dabei auch die Ortsteile. 25 neue Bauplätze sollen jetzt in Aßmannshardt im Gebiet Burrenweg entstehen. Der Gemeinderat hat grünes Licht für die Aufstellung des Bebauungsplans gegeben und diskutiert, wie in dem Gebiet gebaut werden darf.
Wieder einmal kommt der Gemeinde der Artikel 13 b zugute, demnach kann das Baugebiet in Aßmannshardt im beschleunigten Verfahren ausgewiesen werden. "Das heißt aber nicht, man kann tun und lassen, was man will", betonte Bürgermeister Mario Glaser in der Gemeinderatssitzung. Der ökologische Ausgleich ist rechtlich nicht vorgeschrieben, dennoch will die Gemeinde auch für dieses Baugebiet Ausgleich schaffen. Dennoch: Die zunächst 20 Bauplätze im ersten Abschnitt sollen nach dem Willen der Gemeinde zügig auf den Weg gebracht werden.
Die Pläne dafür hat Jürgen Rapp vom Biberacher Ingenieurbüro RSI in der Gemeinderatssitzung vorgestellt. Die etwa 1,9 Hektar große Acker- und Grünfläche am Südrand von Aßmannshardt soll in insgesamt 25 Grundstücke aufgeteilt werden mit Flächen zwischen 530 und 930 Quadratmetern. Geplant ist eine "offene Bauweise", das heißt, ein Gebiet für Einzel- oder Doppelhäuser. Eine Zufahrtsstraße soll u-förmig durch das neue Baugebiet führen. Dabei haben die Räte im Schemmerhofer Rat auch über Verkehrsinseln diskutiert. Gemeinderat Frank Sauter erklärte, der Aßmannshardter Ortschaftsrat habe sich eher dagegen ausgesprochen. Schemmerhofens Hauptamtsleiter Alfons Link hatte zuvor argumentiert, die Inseln hätten sich bei anderen Wohngebieten "bewährt", um den Verkehr zu verlangsamen. Der Planer Jürgen Rapp will nun einen Vorschlag erarbeiten, wo Verkehrsinseln infrage kommen.
Um das Regenwasser zu fassen ist zudem ein zentrales Retentionsbecken nordwestlich des Geländes vorgesehen. Die Diplom-Biologin Tanja Irg hat zudem die Auswirkungen des Geländes auf die Umwelt analysiert. Das neue Baugebiet grenzt an das Biotop "Hohlweg", das laut Artenschutzprüfung "eine gewisse Bedeutung für Brutvögel und als Jagdhabitat für Fledermäuse" hat. Das Biotop sei von dem Bauvorhaben aber nicht direkt betroffen.
Erschließung bereits 2019
Die Biologin kommt zu dem Schluss, dass das Baugebiet keine direkten verbotenen Auswirkungen auf streng geschützte Arten habe. "Das geht jetzt zur Prüfung ins Landratsamt", sagte Glaser. Außerdem werden der ausgearbeitete Bebauungsplan und die Bauvorschriften öffentlich ausgelegt sowie den Trägern öffentlicher Belange zur Stellungnahme zur Verfügung gestellt.
Die Erschließung für das Gebiet sei bereits für das kommende Jahr 2019 geplant, betonte Bürgermeister Glaser. "Baumöglichkeiten für Interessierte würden dann schon 2010 im Raum stehen", warb er - mit dem Hinweis, dass der Plan "ambitioniert" sei.
(Quelle: Schwäbische Zeitung)

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