Kommt "Er­leb­nis­tank­stel­le" an der B 465?

Schemmerhofer Rat schafft im Flächennutzungsplan Voraussetzung für mehrere Projekte

Schemmerhofen - Am Ortsrand von Schemmerhofen könnte möglicherweise eine sogenannte Erlebnistankstelle entstehen. Der Gemeinderat machte mit der Änderung des Flächennutzungsplans den ersten Schritt. Zudem sollen weitere Maßnahmen in allen Teilorten neu geplant werden.
Mit der Nutzungsart Sondergebiet wurde das rund 2,3 Hektar große Areal gegenüber dem Autohaus Rapp entlang der B 465 in den Flächennutzungsplan der Gemeinde aufgenommen. Die Fläche gehört der Firma Dünkel. Vorstellbar wären laut Bürgermeister Mario Glaser eine große Tankstelle, ein Restaurant nach Vorbild eines American Diner sowie eventuell ein Motel. "Das Regierungspräsidium lehnt ein solches Vorhaben bislang strikt ab", sagte Glaser. Allerdings befinde sich das Gebiet in kommunaler Planungshoheit. Die Gemeinde könne also durchaus Vorschläge machen, was dort passieren soll.
In Bad Waldsee wurde ein ähnliches Projekt an der B 30 vor einigen Wochen wieder verworfen. "Definitiv müssen wir es aber als Sondergebiet und nicht als Gewerbegebiet ausweisen", sagten Glaser und Bauamtsleiter Markus Lerch.
Altheimer Firma will erweitern
Neben dieser Fortschreibung wurde die Verwaltung mit weiteren Maßnahmen beauftragt. So sollen gewerbliche Bauflächen im Riedweg im Ortsteil Altheim und im Reuteäcker im Ortsteil Ingerkingen vorangetrieben werden. In Altheim plant die Firma Werner eine deutliche Vergrößerung. Die an das bestehende Firmengelände angrenzenden Flächen sind in Privatbesitz. Das Unternehmen ist mit den Eigentümern allerdings einig geworden. Die Firma Werner hat das Ingenieurbüro Funk direkt beauftragt und wird alle anfallenden Kosten übernehmen.
Mehrere Photovoltaikprojekte
Zudem geplant ist die Aufnahme von Sonderbauflächen für Photovoltaikanlagen im Kernort sowie im Ortsteil Aßmannshardt. Dort plant ein privater Bauherr auf seinem eigenen Grundstück eine 2,3 Hektar große Anlage. Mit der Anlage sollen dann zweimal 750 Kilowattstunden an Strom erzielt werden. Bislang ist dieses Gebiet als Fläche für Altablagerungen ausgewiesen. Die Fläche wurde einige Jahre als Kiesgrube genutzt und in den vergangenen zwei Jahren wieder rekultiviert. Sämtliche Kosten, auch die für das hier ebenfalls planende Ingenieurbüro Funk, werden vom Bauherrn getragen.
Mit der Planung aller Maßnahmen wurde die Landsiedlung Baden-Württemberg GmbH beauftragt, mit der die Gemeinde schon länger zusammenarbeitet. "Finanziell wird uns nur die Maßnahme in Ingerkingen beschäftigen", sagte der Bürgermeister. "Alle anderen Maßnahmen sind bereits mit Planungskosten im diesjährigen Haushaltsplan hinterlegt."
(Quelle: Schwäbische Zeitung)

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